Segelfluggruppe Biel

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Biel, den 4.7.2017

Liebe Mitglieder,

Von der ersten Hälfte der Saison gibt es vorwiegend Erfreuliches zu berichten:

-          Das Wetter hat uns schon mehrere gute Flugwochenenden beschert. Unsere Pilotinnen und Piloten haben dies ausgenützt und ich wage ohne statistische Auswertungen bereits die Prognose, dass sich die Auslastung unserer Segelflugflotte dieses Jahr in einem saftig grünen Bereich bewegt.

-          Zur guten Auslastung beigetragen haben diverse Lager (San Vittore, Fly4Fun, CCC, Bürki Lager) sowie „Sondervorhaben“ diverser Pilotinnen und Piloten: Teilnahme Yves und Babs an der Segelflug Schweizermeisterschaft in Yverdon, Raffi und Budys traditionelle Wandersegelflüge, Babs und Delias Wanderflug auf die schwäbische Alb sowie Delias Teilnahme am Breitenförderungskurs in Samedan. Diese Aktivitäten sind sehr erfreulich, denn unsere Flotte ist ja nur dazu da, um tüchtig geflogen zu werden. Ich kann alle nur ermuntern, auch in Zukunft solche besonderen fliegerischen Vorhaben in Angriff zu nehmen und an unseren oder auswärtigen Lagern teilzunehmen. Dank auch speziell den Leitern unserer Fluglager (Thomas Ludwig, Erwin Klett, Märku Bürki), die massgeblich dazu beigetragen haben, um unsere Pilotinnen und Piloten in die Lüfte zu bringen.

-          Nun stehen die auswärtigen Lager vor der Tür (Saanen, Samedan, Puimoisson) und ich bin überzeugt, dass unsere Pilotinnen und Piloten dort noch viele weitere schöne Flugstunden sammeln werden. Nicht zu vergessen dann im Herbst die von Babs Muntwyler organisierte „Kunstflugwoche“, wo das dreidimensionale Turnen geübt werden kann.

Es läuft also was in unserem Verein in segelfliegerischer Hinsicht und das ist gut so: Weitere Details könnt Ihr dem Jahresprogramm in diesem Heft und auf unserer Webseite www.sgbiel.ch entnehme.

Herausragender Höhepunkt in der ersten Saisonhälfte war aber natürlich die Rückkehr unseres frisch revidierten, neuen alten Superschleppers HB-EMN im eleganten „Ragusa“-Kleid. Die Revision war zwar um einiges aufwändiger als ursprünglich geschätzt, da die Abnützungserscheinungen des 1971 gebauten Flugzeugs nach fast 8‘000 Flugstunden und fast 50‘000 Starts/Landungen schon beträchtlich waren. Das Resultat – ein bezüglich Zelle auf Neuzustand revidiertes Flugzeug mit erst noch 13 kg weniger Gewicht als vorher - ist aber blendend. Der Einsatz hat sich gelohnt, den Aufwand war es wert – denn ein vergleichbar robustes, einfach zu fliegendes und zugstarkes Schleppflugzeug gibt es nach wie vor nirgends zu kaufen. Wir sind rein finanziell gesehen immer noch „im Budget“ bzw. innerhalb der dafür vorgesehenen Rückstellungen geblieben, dies auch dank eines namhaften Sponsorenbeitrags der Schokoladenfabrik Camille Bloch.

Darauf, dass wir eine derart umfangreiche Revision aus der Kasse bezahlen konnten ohne Geld aufzunehmen und Gebühren zu erhöhen, dürfen wir stolz sein. Jede Schleppminute im letzten Jahrzehnt und auch schon vorher hat ihren Anteil dazu geleistet. Unser Tarifsystem – immer wieder gerät es auch in Kritik – funktioniert also bestens und der darin enthaltene Sparanteil für Revisionen liegt gemessen an der nun durchgeführten Revision des EMN genau richtig. Wesentlich beigetragen zum Gelingen dieser Revision hat der unermüdliche Einsatz von Daniel Rytz, unserem Kontaktmann zum Werk in Gray, Frankreich, der die Arbeiten beaufsichtigte und mehrfach vor Ort ging, um wenn nötig etwas Dampf zu machen. Ihm sei hier nochmals spezieller Dank ausgerichtet.

Am Freitagabend, 2.6.2017, konnten wir dann zusammen mit der GVVC, den Modellfliegern, einem Vertreter von Camille Bloch und mit Vertretern der Behörden aus Courtelary und Cortébert den neuen alten Superschlepper einweihen. Zur Erinnerung an den Konstrukteur unseres weltweit einzigartigen Superschleppers, Max Brändli, wurde der Flieger von der Tauf-Fee Annika und mit Max‘ Sohn Markus Brändli als Taufgehilfe bzw. als „Schellenursli“ auf den Namen „Max“ getauft und wie es sich gehört mit Champagner begossen und mit Glückwünschen bedacht. Erfreulicherweise wurde in der Folge auch im Bieler Tagblatt und im Journal du Jura über diese Flugzeugtaufe berichtet. Wir können stolz sein auf diesen blendend neuen Ragusa-„Max“ und wünschen ihm noch viele Jahrzehnte unfallfreier Flüge!

Fast alles also im positiven Bereich: Steigern können wir uns aber nach wie vor bei der Anwerbung von Neumitgliedern und FlugschülerInnen. Hier herrscht nach wie vor Flaute, obwohl die Bedingungen bei uns mit top-moderner Flotte und reinem Segelflugplatz eigentlich perfekt wären. Schlüssel dazu – und ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist eben nötig – ist das jedes Mitglied in seinem Umfeld wirbt, d.h. mögliche Interessenten gezielt anspricht und sie vorzugsweise gleich auf den Flugplatz schleppt für einen Schnupperflug mit einem unserer Fluglehrer. Es bringt übrigens schon etwas, Leute im Umfeld einfach darauf aufmerksam zu machen, dass man bei uns in Courtelary fliegen lernen kann: Denn viele Leute aus der Region Biel-Seeland-Bern kennen diese Möglichkeit bzw. unseren Flugplatz nicht mehr. Hier zählen wir auf mehr Mithilfe und Einsatz seitens aller unserer Mitglieder, also AUCH VON DIR!

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Punkt zur Erinnerung: Am 18. November 2017 führen wir wie Ihr bereits wisst im Kongresshaus Biel die Schweizerische Segelflugkonferenz durch. Unser OK ist schon kräftig an der Arbeit – so wie es aussieht werden wir auch mit einigen tollen Attraktionen aufwarten können (neustes Flugmaterial wie Ventus 3, Jonkers JS1, aber auch besonders spannende Vortragsredner). Ohne Helfer keine Konferenz – also bitte wenn noch nicht geschehen diesen Termin dick in Eurer Agenda anstreichen. Das OK zählt auf die aktive Mithilfe aller unserer Mitglieder am 18.11.2017.

Nun wünsche ich Euch viel Spass beim Lesen des Sommercorbeaus, danke dem Redaktor Domi Fässler für den fortwährenden Einsatz bei der Erstellung unseres Vereinshefts und wünsche allen weiterhin tolle, unfallfreie Flüge.

Es grüsst der Präsi,

Pädu

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